Kinder der Nacht, die sich keinem der großen Bünde und auch keiner der kleineren Kabalen zurechnen, werden als F r e i e oder B u n d l o s e bezeichnet. 

Tatsächlich sind diese Begriffe irreführend, denn sie suggerieren eine Unabhängigkeit, die nicht existiert. Vielmehr müssen die meisten Ungebundenen bald erkennen, dass sie nur auf eine Art „frei“ sind, nämlich v o g e l frei:

Ohne den Schutz eines Bundes in ihrem Rücken ist ein einzelner Bundloser ein willkommener Sündenbock für jedes begangene Verbrechen. Keiner interessiert sich für den Standpunkt eines isolierten Vampirs. Für dessen „Rechte“ schon gar nicht. Auch sind die Bünde ganz frei darin, sich von einem Unabhängigen alles zu nehmen, was ihnen passt – was diese fast automatisch in die schlechten Reviere am Rand der Stadt abdrängt, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen. Oder als Nahrung herhalten müssen. 

met-carthianer

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